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INFO- zum Einzug der Festumlage am 04.07. > vom Vizepräsidenten Dietmar Thoden

17. 06. 2020

Hallo liebe Schützenschwestern und –brüder,

 

unsere Vereinsarbeit kann derzeit leider nur „mit angezogener Handbremse“ stattfinden. Über den langsam wieder aufwachsenden „Outdoor-Schießbetrieb“  haben wir euch ja bereits informiert. Leider findet der ansonsten so wichtige, persönliche Austausch nur sehr begrenzt statt, und eure Fragen können nicht direkt beantwortet werden. Daher möchte ich auf zwei häufiger gehörte Fragen auf diesem Weg antworten:

 

Muss ich meine Beiträge weiterhin zahlen, wenngleich ich derzeit keine oder kaum Leistungen in Anspruch nehmen kann?

 

Mitglieder haben in diesem Zusammenhang keinen Anspruch auf Erstattung des Beitrages. Ebenso entsteht aus dieser Situation auch kein Sonderkündigungsrecht. In der Regel ist der Mitgliedsbeitrag nicht an konkrete Sportnutzungen gebunden, sondern ist, wie der Name schon sagt ein „Beitrag für die Mitgliedschaft“ (Altkloster: Drei geteilt für Beitrag, Festumlage und Darlehnstilgung). Als Mitglied ist man kein Kunde, sondern Teil des Vereins. Die Kosten des Vereins laufen ja weiter (Altkloster: Kredite für den Neubau, Energiekosten, Bezirks-, NWDSB- und DSB-Beiträge, Versicherungen usw.) und man hat als Mitglied eine Verantwortung gegenüber dem Verein. Der Beitrag stellt nach den vereinsrechtlichen Grundsätzen kein Entgelt dar, sondern dient dem Verein dazu, seinen Zweck zu verwirklichen. Mit den Kosten für ein Flug- oder Konzertticket lässt sich der Mitgliedsbeitrag daher nicht vergleichen.

Quelle (ohne Klammerergänzungen):

 https://www.dsb.de/fileadmin/_processed_/9/c/csm_4174-logo_dsb-info_2019_8997f4777f.jpg

 

 

Hätte nicht schon im ersten Quartal eine Jahreshauptversammlung stattfinden müssen, ist der Verein noch handlungsfähig und wann wird die JHV nachgeholt?

 

Unsere Satzung sieht in § 7 Mitgliederversammlung nur vor, dass die ordentliche Mitgliederversammlung alljährlich im I.Quartal stattfindet. Unabhängig von der gesetzlich neu geschaffenen Möglichkeit, diese im Wege der elektronischen Kommunikation (z.B. per Videokonferenz) oder schriftlich durchzuführen (Gesetz zur Abmilderung der COVID-19-Pandemie), bestehen für uns weder Zeitdruck noch Probleme in der Handlungsfähigkeit des Vereins.

Die Formulierung zur JHV: „Findet statt“ besagt nur, dass dies der vorgesehene Zeitraum ist, und lässt rechtlich gesehen einen späteren Zeitpunkt zu. „Hat stattzufinden“ wäre die Bindung an die ersten drei Kalendermonate des Jahres. Aufgrund der gesetzlichen Pandemie-Beschränkungen wurde die ordnungsgemäß angesetzte Versammlung abgesagt und wird, wenn größere Personenzusammenkünfte erlaubt werden, mit angemessener Einladungsfrist nachgeholt.

Gemäß unserer Satzung kann der Verein durch den Präsidenten und den Vizepräsidenten allein vertreten werden. Da diese Posten in diesem Jahr nicht zur Wahl stehen, hätte es nicht einmal der o.a. Gesetzesänderung bedurft, wonach ausscheidende Vorstände bis zur Bestellung eines Nachfolgers im Amt bleiben. Darüber hinaus tauschen sich engerer und erweiterter Vorstand bei wichtigen Themen auf elektronischem Wege aus. Nachdem gewählte Gremien auch ohne zahlenmäßige Begrenzung seit einer Woche wieder zusammenkommen dürfen, fand bereits am 12. Mai die erste Hauptvorstandssitzung statt und für Mitte Juni ist ein Treffen des erweiterten Vorstands geplant.

Solltet ihr weitere Fragen haben, sprecht Uwe oder mich jederzeit gerne auf einem der bekannten Kommunikationswege an.

Liebe Grüße

Dietmar Thoden
Vizepräsident

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: INFO- zum Einzug der Festumlage am 04.07. > vom Vizepräsidenten Dietmar Thoden